02/11

Der Mensch im digitalen Zeitalter

Auswendig lernen, starre Prozesse abarbeiten ohne diese zu hinterfragen, Hierachien und feste Strukturen, lange Arbeitszeiten, erkennen von Mustern und darstellen komplexer Zusammenhänge, stundenlanges Fahren ohne Pause, Fließbandarbeit, Schichtdienst, körperlich stark belastende Tätigkeiten – eine Jobbeschreibung, die sicher nicht so viele Bewerbung erhält. Das braucht diese Stelle auch nicht, denn sie wird in Zukunft von einer besonderen Fachkraft übernommen. Alle Aufgaben, die sich auf Algorythmen runterbrechen lassen, werden von Maschinen besser und präziser umgesetzt. Robotik, Künstliche Intelligenz (KI), Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sind deshalb in aller Munde.

Roboter und KI sind keine Gefahr für den Arbeitsmarkt. Sie ersetzen Positionen, die eh immer mehr zur Belastung für eine menschliche Arbeitskraft wurden.

Die Digitalsierung ist keine Bedrohung für den Menschen, sondern eine Chance die Menschlichkeit zu feiern und wieder in den Mittelpunkt unseres Lebens zu Rücken.

 

 

 

Es gibt so viele Berufe, die nicht so schnell von KI und Robotern übernommen werden können. Das betrifft vor allem die empathischen Berufe wie Erzieher, Ärzte, Pfleger… Künstler. Auch die Kreativbranche befasst sich mit den Emotionen der Menschen. Im Marketing kann Schaltung von Anzeigen, Format-, Farbadaption, Datenanalyse und  Kampagnenanpassung automatisiert werden. Jedoch sollte der Ursprung von allem – die Idee, von Menschen kommen. Die Roboter müssen alles neu erlernen. Ja sie lernen schnell, aber 300.000 Jahre sind nicht innerhalb eines Jahrhunderts aufzuholen. Unsere Intuition und unsere Emotionen sind etwas, dass echtes Leben vom mechanischen unterscheidet. Wenn eine Emotion gespiegelt wird, ist sie dadurch nicht automatisch vorhanden. Ein guter Schauspieler fühlt die Emotion und kopiert diese nicht einfach nur. Er versucht Erlebnisse hervorzurufen, in denen er die selbe Emotion empfunden hat wie seine Rolle. Das schaffen dieser Querverbindungen ist ein Wertvolle Gut ist der Grundstein für frische Ideen. Ein Robote oder eine KI sieht nur das, was sie sehen soll, worauf sie geschult und programmiert ist. Ein Mensch kann die rosarote Brille nach belieben auf und absetzen… naja vielleicht nicht immer 😉

 

 

Die Arbeitswelt muss umdenken. Leistung ist nicht, wie lange man am Tag arbeitet, ob in Vollzeit oder Teilzeit ist für das Unternehmen egal, solange das Ergebnis unersetzbar ist. Arbeitsnehmer brechen aus den bisherigen Strukturen aus, sie eignen sich neues Wissen an, entdecken neue Kulturen und wollen nachhaltig Gutes und Großes bewirken. Was ist, wenn es keinen Fachkräftemangel gibt und die neuen Generationen nur in ihrer Passion falsch verstanden werden und das Bildungssystem überfordert ist, dem schnellen Wandel unseres Industriezeitalters gerecht zu werden? Denn wenn nicht die Unternehmen vorbildlich voranschreiten, wer macht dann den ersten Schritt?

Wir sehen uns als Wegbereiter und -begleiter in ein neues Zeitalter der Menschlichkeit. Wir möchten nicht die Digitalisierung zum Fokus machen, sondern den Menschen. Die Technik dient als Werkzeug, unseren Zielen und Wünschen für eine lebenswerte Zukunft näher zu kommen.

 

   

 

Wir freuen uns auf Ihre Unternehmensvision.

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